Entstehung und Geschichte - Teil 2
Ein Umzug kommt selten allein
Hier griff uns die damalige DB wiederum hilfreich unter die Arme und stellte uns eine Baracke auf dem Gelände des Bahnbetriebswerkes zur Verfügung. Leider war auch diese Baracke in einem reichlich schlechten Zustand und es begann wieder mit Renovierung, Sanierung und Neueinrichtung. Nach einigen Wochen hatten die Mitglieder aber aus dieser Hütte ein Schmuckkästchen gemacht. Hier wurde mit dem Bau einer Anlage der Spurweite TT = Maßstab 1:120 Spurweite 12mm begonnen. Leider dauerte die Freude nur bis 1971, da flatterte uns die Kündigung der DB ins Haus. Das neu hergerichtete Gebäude gefiel der DB so gut, das sie beschloss, dies Gebäude zur Unterbringung ihrer Gastarbeiter zu verwenden. Es war ja auch alles da: Dusche, Küche, sanitäre Räume und Aufenthaltsraum!
Die Aufgabe des Clubheimes fiel den Mitgliedern nicht leicht, steckte doch viel Schweiß und Arbeit und natürlich eine Menge Geld darin. Als Ersatz bot man uns den ehemaligen Wartesaal im Tübinger Westbahnhof an, welcher von der DB etwas hergerichtet wurde. Aber er war viel zu klein um darin ordentliche Ausstellungen durchzuführen, also eher ein Provisorium. Der Verein suchte nun nach einer neuen Lösung.
Mit Entgegenkommen der DB konnte der Verein 1974 zwei ältere D-Zugwagen, Baujahre 1926 und 1936, erwerben. Im Bahnbetriebswerk Tübingen wurden diese für die Vereinszwecke weitgehend umgebaut. In dieser Zeit entstand im Ausstellungswagen nun die seinerzeit größte TT-Anlage Deutschlands.
Diese Seite wurde am 16.01.2007 erstellt und zuletzt am 14.06.2010 geändert